Bis 2030 wird in Deutschland ein nationaler Wasserstoffbedarf von 95 bis 130 TWh erwartet, wobei 50-70% importiert werden müssen bzw. sollen. Bis 2045 könnte der Bedarf auf 360-500 TWh steigen, einschließlich etwa 200 TWh für Derivate. Die Importstrategie zielt darauf ab, Investitionssicherheit zu schaffen, die Infrastruktur zu fördern und die deutsche Industrie als Abnehmer zu stärken.
Am 24. Juli 2024 hat das Bundeskabinett die neue Importstrategie für Wasserstoff und seine Derivate beschlossen. Diese Importstrategie ergänzt die aktualisierte Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) und soll ein starkes Signal an internationale Partner und Unternehmen senden: Deutschland sei bereit, erheblich in den Import von Wasserstoff zu investieren.